Anteil, der die eigenen Interessen im jeweiligen Lebensbereich sehr oder eher gut geschützt sieht. Lebensmittel und Ernährung führen mit 70 Prozent, Internet und Digitalisierung bilden mit 40 Prozent das Schlusslicht.
Mehr erfahren →Wie gut geschützt fühlen sich Verbraucher:innen?
71 Prozent sehen ihre Interessen in Deutschland gut geschützt - weniger als in den beiden Vorjahren und der niedrigste Wert seit 2023. Der Blick in die Lebensbereiche zeigt, wo es hakt: Im Bereich Internet und Digitalisierung fühlt sich nicht einmal die Hälfte gut geschützt.
90 Prozent halten Verbraucherschutz für wichtig - zugleich sinkt der Anteil, der die eigenen Interessen gut geschützt sieht, auf 71 Prozent. Mit jeder neuen Report-Ausgabe wächst die Zeitreihe weiter.
Mehr erfahren →96 Prozent der 14- bis 29-Jährigen halten Verbraucherschutz für ihre persönliche Sicherheit für wichtig - mehr als in jeder anderen Altersgruppe (Gesamt: 90 Prozent).
Mehr erfahren →Wem Verbraucher:innen vertrauen - und wen sie in der Pflicht sehen
86 Prozent sehen die Politik in der Verantwortung für den Verbraucherschutz, aber nur 20 Prozent vertrauen ihr dabei. Verbraucherorganisationen genießen dagegen das zweithöchste Vertrauen - direkt nach Familie und Freunden.
Anteil mit sehr oder eher starkem Vertrauen beim Thema Verbraucherschutz. Nach Familie und Freunden (87 Prozent) folgen die Verbraucherorganisationen mit 67 Prozent - die Politik liegt mit 20 Prozent am Ende.
Mehr erfahren →Der Politik schreiben 86 Prozent starke Verantwortung für den Verbraucherschutz zu, aber nur 20 Prozent vertrauen ihr dabei - eine Lücke von 66 Punkten. Bei den Verbraucherorganisationen liegen beide Werte nah beieinander.
Mehr erfahren →Junge Menschen: Mehrheit fordert stärkeren Schutz durch die Politik
Das Schwerpunktthema des Verbraucherreports 2026: In keinem der untersuchten Bereiche sieht mehr als ein Viertel der Befragten die Politik beim Schutz von Kindern und Jugendlichen gut aufgestellt. 79 Prozent wollen, dass die Politik stärker schützt - auch mit strengeren Regeln für Plattformen wie Instagram oder TikTok.
Anteil, der meint, die Politik kümmert sich sehr oder eher gut um den Schutz von Kindern und Jugendlichen: im Bereich Ernährung 25 Prozent, bei digitalen Diensten wie Social Media und Online-Games nur 11 Prozent.
Mehr erfahren →Acht von zehn Befragten ist wichtiger, dass die Politik Kinder und Jugendliche stärker schützt - auch wenn das strengere Regeln für Unternehmen und Online-Plattformen bedeutet. Nur 19 Prozent setzen eher auf Eigenverantwortung.
Mehr erfahren →Eine deutliche Mehrheit ist überzeugt, dass der Alltag von Kindern und Jugendlichen vor 20 Jahren einfacher war als heute - nur 12 Prozent halten ihn für komplizierter.
Mehr erfahren →Daten & Methodik
- Datensatz
- Verbraucherreport 2026 (forsa im Auftrag des vzbv)
- Methode
- Computergestützte Telefoninterviews (CATI), Dual-Frame-Stichprobe
- Stichprobe
- 1.502 deutschsprachige Personen ab 14 Jahren in Privathaushalten
- Zeitraum
- 13.–24. April 2026
- Fehlertoleranz
- max. ± 3 Prozentpunkte in der Gesamtstichprobe
- Zeitvergleich
- Jährliche Erhebung, dargestellte Zeitreihe 2023–2026