Interaktive Testumsetzung · Prototyp von 23° mit echten Daten aus dem Verbraucherreport 2026 · nicht öffentlich
Verbraucherzentrale Bundesverband
Verbraucherreport  ›  Ausgabe 2026

Verbraucherreport 2026:
Wie gut geschützt sind Verbraucher:innen?

Für den Verbraucherreport befragt forsa jedes Jahr im Auftrag des vzbv rund 1.500 Menschen ab 14 Jahren. Die Ausgabe 2026 zeigt: Verbraucherschutz bleibt hochrelevant, das Schutzgefühl sinkt - und beim Schutz junger Menschen sehen die Befragten die Politik in der Pflicht. Die Kernbefunde hier interaktiv zum Erkunden.

90 %halten Verbraucherschutz für wichtig
71 %fühlen sich gut geschützt - Tiefstwert der Zeitreihe
79 %wollen stärkeren Schutz für junge Menschen
Befragung  13.–24. April 2026Stichprobe  1.502 Personen ab 14 JahrenInstitut  forsa
Schutzniveau

Wie gut geschützt fühlen sich Verbraucher:innen?

71 Prozent sehen ihre Interessen in Deutschland gut geschützt - weniger als in den beiden Vorjahren und der niedrigste Wert seit 2023. Der Blick in die Lebensbereiche zeigt, wo es hakt: Im Bereich Internet und Digitalisierung fühlt sich nicht einmal die Hälfte gut geschützt.

Anteil, der die eigenen Interessen im jeweiligen Lebensbereich sehr oder eher gut geschützt sieht. Lebensmittel und Ernährung führen mit 70 Prozent, Internet und Digitalisierung bilden mit 40 Prozent das Schlusslicht.

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Die vollständige Antwortverteilung je Lebensbereich - von „sehr gut“ bis „sehr schlecht“. Nur bei Internet und Digitalisierung überwiegen die kritischen Stimmen (55 Prozent) die positiven (40 Prozent).

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90 Prozent halten Verbraucherschutz für wichtig - zugleich sinkt der Anteil, der die eigenen Interessen gut geschützt sieht, auf 71 Prozent. Mit jeder neuen Report-Ausgabe wächst die Zeitreihe weiter.

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54 Prozent halten den Verbraucherschutz für ihre persönliche Sicherheit für sehr wichtig, weitere 37 Prozent für eher wichtig. Nur jede:r Zehnte misst ihm wenig oder keine Bedeutung bei.

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96 Prozent der 14- bis 29-Jährigen halten Verbraucherschutz für ihre persönliche Sicherheit für wichtig - mehr als in jeder anderen Altersgruppe (Gesamt: 90 Prozent).

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Verantwortung & Vertrauen

Wem Verbraucher:innen vertrauen - und wen sie in der Pflicht sehen

86 Prozent sehen die Politik in der Verantwortung für den Verbraucherschutz, aber nur 20 Prozent vertrauen ihr dabei. Verbraucherorganisationen genießen dagegen das zweithöchste Vertrauen - direkt nach Familie und Freunden.

Anteil mit sehr oder eher starkem Vertrauen beim Thema Verbraucherschutz. Nach Familie und Freunden (87 Prozent) folgen die Verbraucherorganisationen mit 67 Prozent - die Politik liegt mit 20 Prozent am Ende.

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Der Politik schreiben 86 Prozent starke Verantwortung für den Verbraucherschutz zu, aber nur 20 Prozent vertrauen ihr dabei - eine Lücke von 66 Punkten. Bei den Verbraucherorganisationen liegen beide Werte nah beieinander.

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Seit 2023 ist der Anteil, der die Politik in starker Verantwortung für den Verbraucherschutz sieht, von 82 auf 86 Prozent gestiegen. Auch Herstellern und Handel schreiben heute mehr Befragte Verantwortung zu als noch vor drei Jahren.

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Lesehilfe: Beide Grafiken beziehen sich auf dieselbe Befragung - links das Vertrauens-Ranking, rechts der direkte Vergleich von zugeschriebener Verantwortung und Vertrauen je Akteur.
Schwerpunkt 2026

Junge Menschen: Mehrheit fordert stärkeren Schutz durch die Politik

Das Schwerpunktthema des Verbraucherreports 2026: In keinem der untersuchten Bereiche sieht mehr als ein Viertel der Befragten die Politik beim Schutz von Kindern und Jugendlichen gut aufgestellt. 79 Prozent wollen, dass die Politik stärker schützt - auch mit strengeren Regeln für Plattformen wie Instagram oder TikTok.

Anteil, der meint, die Politik kümmert sich sehr oder eher gut um den Schutz von Kindern und Jugendlichen: im Bereich Ernährung 25 Prozent, bei digitalen Diensten wie Social Media und Online-Games nur 11 Prozent.

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Acht von zehn Befragten ist wichtiger, dass die Politik Kinder und Jugendliche stärker schützt - auch wenn das strengere Regeln für Unternehmen und Online-Plattformen bedeutet. Nur 19 Prozent setzen eher auf Eigenverantwortung.

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Eine deutliche Mehrheit ist überzeugt, dass der Alltag von Kindern und Jugendlichen vor 20 Jahren einfacher war als heute - nur 12 Prozent halten ihn für komplizierter.

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Daten & Methodik

Datensatz
Verbraucherreport 2026 (forsa im Auftrag des vzbv)
Methode
Computergestützte Telefoninterviews (CATI), Dual-Frame-Stichprobe
Stichprobe
1.502 deutschsprachige Personen ab 14 Jahren in Privathaushalten
Zeitraum
13.–24. April 2026
Fehlertoleranz
max. ± 3 Prozentpunkte in der Gesamtstichprobe
Zeitvergleich
Jährliche Erhebung, dargestellte Zeitreihe 2023–2026

Kontakt

Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.
Team Kommunikation · Berlin
Web
vzbv.de